Mungo NP - Barossa Valley (28. - 29.)

28.3.2007 Mungo NP - Barossa Valley

Am Morgen konnten wir im Mungo NP nochmals einen schönen Sonnenaufgang bewundern. Aus dem Westen zogen aber dunkle Wolken auf, so dass wir uns beeilten, den Weg ins Barossa Valley in Angriff zu nehmen. Die Strecke vom Mungo NP bis kurz vor Mildura ist unbefestigt und darf bei nasser Witterung nicht befahren werden. Kurz nach unserem Start begann es ganz leicht zu tröpfeln, der grosse Regen blieb aber vorerst aus. In Mildura machten wir einen kurzen Rundgang durch das nette Städtchen. Beim Grenzübertritt von New South Wales nach South Australia mussten wir die Fruchtfliegenkontrolle passieren. Ein gewissenhafter Kontrolleur durchsuchte unseren Kühlschrank und nahm uns eine Avocado, eine Zwiebel und einige Kartoffeln ab. In Renmark ergänzten wir unsere Essensvorräte mit fruchtfliegensicheren Produkten und assen etwas zu Mittag. Es regnete jetzt ununterbrochen und ziemlich stark. Wir fuhren weiter Richtung Barossa Valley und am Horizont lockerte sich langsam die Bewölkung. Kurz vor Nuriootpa hörte es auf zu regnen und die Sonne lachte zwischen den Wolken hervor. Wir bezogen ein Site auf einem Campingplatz in Nuriootpa, reinigten unser Geschirr und machten noch einen Spaziergang durch das Dorf. Danach erstellten wir noch unsere Interneteintragungen und beschlossen den Tag mit einer Coke Zero. Prost!

29.03.07 Barossa Valley - Adelaide

Heute starteten wir gemütlich in den Tag während der Regen auf unser Dach prasselte. Leider leckte unser Dach ein wenig an einer Stelle, so dass die Matratze nass wurde. Auf unserem Programm stand die Besichtigung der Wineries des Barossa Valleys. Bei der Dumping Station trafen wir Teri, die uns wertvolle Tipps zum Campingplatz in Adelaide geben konnte. Wir hielten einen kurzen Schwatz ab und tauschten unsere Reise-Erfahrungen aus. Wir reservierten gleich einen Stellplatz für 2 Nächte in Adelaide. Danach besuchten wir zuerst das Peter-Lehmann-Weingut. Beat degustierte zwei Weine und entschied sich, 6 Flaschen eines Rotweins zu kaufen, der nur hier direkt im Weingut verkauft wird. Zudem kauften wir 2 Flaschen süssen Dessertwein. Das zweite Weingut war leider geschlossen, so dass wir unsere Fahrt nach Adelaide fortsetzten. Wir besorgten noch einige kleine Dinge in einem grossen Einkaufszentrum, luden unseren Mobilephone-Kredit auf und fuhren auf den reservierten Campingplatz mitten in Adelaide. Hier richteten wir uns erst einmal ein, kontaktierten unsere Vermietstation, weil doch einige Dinge bei unserem Fahrzeug nicht funktionieren (klappbare Aussenküche fällt immer heraus, wenn wir auf unbefestigten Strassen fahren; Dach leckt bei Regen; Licht in Führerkabine funktioniert nicht; der zusätzliche Tritt kann nicht hervorgezogen werden und die Stauräume ausserhalb des Fahrzeugs können nicht abgeschlossen werden) und kochten uns etwas zum Essen. Danach machten wir uns auf den Weg ins Zentrum von Adelaide, um unsere Homepage aufzudatieren. Der Weg führte entlang des Torrens Rivers und war wunderschön mit Pflanzen bewachsen. Zudem konnten wir viele Vögel beobachten. Im Visitor Centre erkundigten wir uns nach Internet-Cafés, damit wir nicht allzu lange suchen mussten und wertvolle Zeit verloren. Wir erhielten die gewünschten Auskünfte und verbrachten insgesamt 3 Stunden im Internet-Café, weil Probleme mit dem Wireless-LAN-Anschluss bestanden. Leider konnten wir nur gerade eine Email versenden, danach funktionierte das Emailen nicht mehr. Wir packten alles zusammen und machten uns auf den Rückweg zum Camper wiederum entlang des schönen Torrens River Walks. Diesmal erblickten wir ein Possum kurz bevor wir unser Ziel erreichten und vom River Walk zur Strasse hinauf marschierten. Bei einem Glas Lehmann-Wein und einer Coke Zero liessen wir den Tag ausklingen und gingen danach schlafen.