Ningaloo Reef - Karratha (1. - 9.)

1.05.2007 Cape Range NP

Heute erwachten wir früh, obwohl wir hätten ausschlafen können, und standen gleich auf. Der Himmel präsentierte sich uns in unterschiedlichen Grautönen. Trotzdem beschlossen wir, den Cape Range NP zu besichtigen und beim Yardie Creek zu übernachten.
Der erste Stop auf unserer heutigen Strecke war die Tauchschule, damit ich noch ein paar Fotos schiessen konnte. Danach fuhren wir zum Lighthouse und legten erneut einen kurzen Halt ein, um die Aussicht zu geniessen. Das sonst türkisfarbene Meer war jetzt leider nicht ganz so schön gefärbt.
Beim Parkeingang mussten wir halten und uns registrieren lassen. Sie informierten uns, dass im 46 km weit entfernten Yardie Creek Campground nur noch 1 von 5 Stellplätzen frei sei und dieser nur für 60 Min für uns reserviert würde. So hetzten wir zum Visitor Centre, rannten durch die Informationsstände, ergatterten eine kleine Wanderkarte und bewunderten in Windeseile die tolle Informations-Ausstellung der Tier- und Pflanzenwelt über und unter Wasser. Rasch kauften wir uns im schönen Souvenirladen ein Eis, hetzten zurück zum Fahrzeug und preschten los Richtung Turquoise Bay. Hier eilten wir an den Strand und besichtigten die Umgebung, dann marschierten wir zurück zum Fahrzeug und rasten los Richtung Campingplatz. Wir hatten für die beiden Besichtigungen insgesamt 15 Min Zeit aufgrund der idiotischen Regelung betreffend Stellplatz-Reservation.
Exakt 60 Min später checkten wir im Campingplatz ein, aber unser Stellplatz war noch besetzt. Wir beschlossen 12 km zurück zu fahren und die Wanderung in die Mandu Mandu Gorge zu absolvieren, die wir eigentlich auf der Hinfahrt bereits machen wollten.
Die Wanderung führte durch eine wunderschöne, trockene Schlucht. Zuerst marschierten wir mitten im trockenen Flussbett und scheuchten dabei zwei Wallabies auf. Danach ging es steil hinauf auf die Felskante und bot uns einen tollen Blick über die Schlucht und das Meer. Der Felskante entlag führte der Pfad weiter Richtung Parkplatz. Eine traumhaft schöne Wanderung von nur gerade 1 Stunde.
Zurück auf dem Camping stellten wir unseren Campervan ab und machten eine zweite Wanderung in die wunderschöne Yardie Creek Gorge, die vom Meerwasser gespiesen wird und immer Wasser hat. Hier führte ein Weg der Felskante entlang in die Schlucht hinein und bot uns tolle Blicke auf die Schlucht und eine kleine Halbinsel, die in den Fluss ragte. Wir beschlossen, zur Halbinsel hinunter zu steigen, obwohl kein offizieller Wanderweg hinunter führte. Auf Flussniveau war der Einblick in die Schlucht noch viel eindrücklicher.
Wir kochten uns ein spätes Mittagessen oder frühes Nachtessen, je nach Betrachtungsweise, und machten ein kleines Nickerchen im Campervan, um von den Fliegen einmal eine Pause zu erhalten. Danach genossen wir einen tollen Sonnenuntergang, der die Wolken am Horizont spektakulär einfärbte.
Eine erfrischende Waschung und das gemütliche Beisammensitzen mitten in den Sanddünen mit beruhigendem Brandungsgeräusch und Vollmond waren der krönende Abschluss des schönen Tages.

02.05.07 Cape Range NP - Tom Price

Um 6 Uhr stand Nicole auf und fotografierte den Sonnenaufgang. Ich prüfte den Wasserstand beim Yardie Creek und sah, dass die Gelegenheit günstig war. Der Wasserfluss war bis auf ein kleines Rinnsal zurückgegangen. Die Flut hatte aber bereits eingesetzt, so dass wir uns beeilen mussten. Die nächste Gelegenheit würde sich erst elf Stunden später bieten. Wir machten uns also bereit und durchquerten kurze Zeit später den Yardie Creek. Ein paar Kilometer weiter nahmen wir das Frühstück ein. Wir sahen viele Wallabies und Kängurus durch das grüne Buschland hüpfen und Nicole hätte am liebsten ein fotografisches Inventar aller Jumpies gemacht. Der kürzlich gefallene Regen hatte Wunder bewirkt und liess die sonst so trockene Gegend in einem saftigen Grün erscheinen. Alle hier lebenden Tiere schienen die kurze Zeit des Überflusses zu geniessen. Nachdem wir kurz nach dem Ningaloo Homestead wieder befestigte Strasse unter den Rädern hatten, nahmen wir Kurs auf Tom Price. Unmerklich schraubten wir uns ca. 700 Meter in die Höhe. Die Landschaft wurde immer hügeliger. Überall war es recht grün und die Bachbette führten zum Teil noch Wasser. Es musste also auch hier vor kurzem geregnet haben. Unterwegs mussten wir zweimal mit einem raschen Lenkeingriff ca. 1 m langen Waranen ausweichen. Der zweite sonnte sich auf der Strasse und liess sich von unserem Camper nicht beeindrucken. Erst nachdem wir ihn fotografiert hatten, verschwand er gemächlich im Unterholz. Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir Tom Price, die höchstgelegene "Stadt" Westaustraliens. Auf dem Campingplatz begrüssten uns drei Kängurus, wobei das kleinste bei der Mutter noch im Beutel steckte. Am späten Abend konnten wir dann das Kleine bei seinen ersten Hüpfversuchen beobachten. Nach einem langen Tag gingen wir müde zu Bett.

03.05.07 Tom Price - Karijini NP Savannah Camp

Die ersten Sonnenstrahlen am Himmel weckten uns heute und liessen einen tollen Tag erahnen. Wir fuhren ins Zentrum von Tom Price (3'500 Einwohner) und füllten unsere Vorräte auf. Danach erkundigten wir uns im Tom Price Visitor Centre nach den Wandermöglichkeiten im Karijini NP und fuhren los.
Nach 50 km erreichten wir den Parkeingang und beschlossen direkt zum Campingplatz zu fahren, damit wir einen Stellplatz reservieren konnten. Unterwegs stoppten wir einige Male, um die traumhaft schöne Landschaft zu fotografieren. Hügelketten oder einzelne Hügel mit rotgefärbtem Gestein standen im schönen Kontrast zu den grünen Bäumen, Büschen und Gräsern sowie dem blauen Himmel.
Vom Campingplatz waren wir angenehm überrascht, denn er war mit Dusche und richtigen Toiletten ausgerüstet und hatte wunderschöne Stellplätze. Da der Computer nicht funktionierte, durften wir uns, einen Stellplatz aussuchen. Wir wählten einen Platz, der an beiden Seiten von Eukalypturbäumen gesäumt wurde. Von hier hatten wir einen schönen Ausblick über die Landschaft. Wir stellten unseren Campingtisch auf den Platz und fuhren los, um die Weano Schlucht zu erkunden.
Auf dem Weg zum Weano Schlucht Parkplatz durchquerten wir ein Bachbett. Gleich zu Beginn der Wanderung unweit vom Parkplatz entdeckten wir einen schönen Goanna. Danach wanderten wir durch blühendes und teilweise kniehohes Spinifexgras, über lockeres Gestein und durch kleine Bächlein durch die schöne Weano Schlucht. Leider hatten wir keinen wasserfesten Sack bei uns, denn hier hätten wir den Weg durch hüfttiefes Wasser weiter gehen sollen. Wir beschlossen zu rasten, unser Picnic zu geniessen, anschliessend zum Oxer's Lookout zu wandern und den Rest des Weges morgen mit entsprechender Ausrüstung zu absolvieren.
Der Oxer's Lookout bot uns eine wunderschöne Aussicht über 5 Schluchten und die Pilbara Ebene, in deren Mitte der Karijini NP liegt.
Glücklich und zufrieden kehrten wir zum Campingplatz zurück, gönnten uns eine erfrischende Dusche und genossen den Sonnenuntergang.

4.05.07 Karijini NP Savannah Campground

Der heutige Tag stand im Zeichen des Wassers. Wir standen um ca. 9 Uhr auf und machten uns anschliessend daran, die Teile der Schluchten zu erkunden, in denen man auf jeden Fall eine Badehose dabei haben muss. Zuerst besuchten wir nochmals den Oxer Lookout. Anschliessend stiegen wir den Pfad runter zur Hancock Gorge, weiter zum Amphitheatre und durch den Spiderwalk zum Kermit Pool. Immer wieder waren hier mehr oder weniger tiefe Pools zu durchqueren und es boten sich immer neue, wundervolle Einblicke in die Schlucht. Danach erforschten wir den Bereich der Weano Schlucht, den wir gestern mangels geeigneter Kleidung nicht mehr gesehen hatten. Wir arbeiteten uns zum Handrail Pool und weiter bis zum Bereich vor, der nur noch mit Kletterausrüstung zu begehen ist. Sogar eine Schlange kreutzte in der Schlucht unseren Weg. Wir waren begeistert von den Schluchten und genossen die Abkühlungen zwischendurch. Das Abendessen genossen wir bei einem schönen Sonnenuntergang.

05.05.07 Karijini NP Dales Campground

Heute wurden wir nicht nur von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, sondern auch vom Geheul der Dingos. Leider war keiner zu sehen, sondern nur gut zu hören. Nach einem raschen Frühstück fuhren wir um 7.00 Uhr gleich los Richtung Dales Campground (ca. 50 km), checkten und richteten uns ein, dann gönnten wir uns eine kleine Zwischenverpflegung und marschierten los Richtung Circular Pool Lookout und Dales Gorge. Der Lookout bot einen schönen Blick in die Schlucht. Von hier stiegen wir ab (ca. 300 Tritte) und wanderten entlang dem Fluss zum Circular Pool. Obwohl das Pool noch völlig im Schatten lag, genossen wir ein erfrischendes Bad. Zwei Personen schwammen bereits im Pool, zwei weitere gesellten sich kurz nach uns dazu. Nach ca. 15 Min. kam eine ganze Gruppe und leistete uns Gesellschaft. Wir trockneten uns ein wenig ab und wanderten dem Fluss entlang ein kurzes Stück zurück, um anschliessend dem Flusslauf zu folgen und zu den Fortescue Falls zu gelangen. Am Fuss des Wasserfalls war ein weiterer schöner Pool, doch wir wollten zuerst noch den Fern Pool besichtigen, der ca. 500 m weiter und ein paar Meter höher lag. Hier war ein weiterer kleiner Wasserfall und ein schönes Pool mit vielen kleinen Fischen. Wir badeten ausgiebig und genossen es, das Pool für uns alleine zu haben. Danach gingen wir zurück zu den Fortescue Falls und trockneten uns an der Sonne. Bald war eine weitere Erfrischung nötig und wir kletterten hinunter zum Pool und genossen das kühle Nass. Wir blieben noch ein wenig an der Sonne und liessen uns trocknen. Danach erklommen wir den Schluchtrand und wanderten zurück zum Campingplatz. Dieser Weg bot uns weitere schöne Einblicke in die Schlucht. Gemütlich sassen wir noch etwas bei unserem Camper, gönnten uns ein kühles Getränk und kochten abends feine Steaks mit Peperoni.

6.05.07 Millstream Chichester NP

Heute verliessen wir den Karijini NP mit Ziel Millstream Chichester NP. Im Murrina Roadhouse gönnten wir uns ein Eis. Auf der Teilstrecke vom Roadhouse nach Witternoom konnten wir die vom Norden her gesehenen schroffen Gebirgszüge des Karijini NP sehen. Witternoom ist eine Geisterstadt, die in der Nähe einer Asbestmine erstellt wurde. Seitdem bekannt ist, dass Asbest hochgradig krebserregend ist, wird die Stadt nicht oder kaum mehr bewohnt. Hinweisschilder erinnern heute noch an die Möglichkeit von Asbeststaub in der Luft. Bei Witternoom zweigte die Strasse nach Norden ab und wir fuhren durch weite Ebenen mit blühendem Spinifex Gras. Die ungeteerte Strasse war grösstenteils in gutem Zustand. Zwischendurch hatte es in den Senken aber Auswaschungen, die nur im Schrittempo zu durchfahren waren. Man musste also immer auf der Hut sein. Die Gegend wurde wieder hügeliger und wir erreichten den Millstream Chichester NP. Der Park ist eine grosse Oase. Er ist im Umkreis von mehreren hundert Kilometern der einzige Ort mit Wasserstellen, die das ganze Jahr über Wasser führen. Das im Park gelegene Millstream Homestead ist ein richtiges Paradies. Die Gebäude sind umgeben von Palmen und vielen Wasserkanälen und Pools mit glasklarem Wasser. Unser Nachtlager schlugen wir am Crossingpool Campground auf. Wir nutzten die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad im Crossingpool vor dem Nachtessen. Nach dem Essen sassen wir noch ein paar Stunden mit Erika und Manfred aus Deutschland zusammen und tauschten unsere Erfahrungen aus.

7.05.07 Millstream Chichester NP

Heute haben wir bis 7.00 Uhr ausgeschlafen. Zum Frühstück backten wir uns frisches Brot. Anschliessend wanderten wir entlang dem Murlamunyjunha-Pfad bis zur Homestead (Visitor Centre) und wieder zurück zum Campingplatz. Wir benötigten nur gerade 1h20, aber waren trotzdem froh, um das kühle Bad im Crossing Pool des Fortescue Rivers. Der landschaftlich abwechslungsreiche Pfad führte teilweise entlang dem Flusslauf, dann durch Buschland und schöne Palmen- sowie Eukalyptuswälder.
Wir faulenzten den Rest des Tages, genossen ab und zu ein Bad, spielten bis uns der Wind die Karten wegfegte und wir zusammen packen mussten. Kurz vor dem Nachtessen war die Solardusche schön gewärmt und ich gönnte mir mit Hilfe von Beat eine Dusche und wusch meine Haare.
Zum Nachtessen kochten wir uns eine leckere Rösti (auf dem Hochleistungs-Gasherd des Campingplatzes) mit Thonsalat. Beim Brutzeln der Rösti trafen wir ein australisches Ehepaar, das seinen frisch gefangenen Snapper im Teig frittierte. Wir kamen ins Gespräch mit ihnen und durften ein Stück probieren. Es schmeckte uns beiden sehr gut und war knusprig.
Da wir morgen wieder ein volles Programm haben, gingen wir früh zu Bett.

8.05.07 Millstream Chichester NP - Karratha

Wir standen am Morgen früh auf und nahmen unser Frühstück zu uns. Unsere Australischen Nachbarn waren auch schon wach und eifrig am Fischen. Nach kurzer Zeit hatten sie einen stattlichen Wels am Haken. Sie kamen zu uns und fragten, ob wir einen haben möchten. Mit einem ganzen Fisch konnten wir nichts anfangen, aber wir sagten ja, nachdem er sich bereit erklärte, den Fisch für uns zu filetieren. Wir bedankten uns und waren gespannt, ob der Fisch uns wohl schmecken würde. Nachdem wir beim Ranger die Übernachtungen bezahlt hatten, verabschiedeten wir uns von Erika und Manfred und machten uns auf den Weg zum Python Pool. Schon nach wenigen Kilometern war von dem Wasserreichtum beim Millstream nichts mehr zu sehen. Nach ca. 40 km wurde die Gegend wieder hügelig. Trotzdem schien es unwahrscheinlich, hier auf ein Wasserloch zu stossen. Ein Wegweiser lotzte uns zum Parkplatz beim Pyton Pool. Ca. 100 m vom Parkplatz eintfernt standen wir vor dem Pool, das auf der Rückseite von schönen roten Felsen begrenzt wird. Wir machten zuerst noch den 2.5 km langen Cameeler's Trail, einem Teilstück des Kameltrails, auf dem die Waren vom Millstream an die Küste transportiert wurden. Anschliessend gönnten wir uns im Pyton Pool eine Abkühlung. Der weitere Weg nach Karratha führte uns durch eine Landschaft, die mit ihren markanten Hügeln an das Monument Valley erinnerte. Hier waren die Ebenen allerdings mit Spinifex bewachsen und die meist ausgetrockneten Flussläufe waren durch die Eukayptusbäume mit der weissen Rinde klar zu erkennen. In Karratha eingetroffen klärten wir die Details zum Service an unserem Camper. Auf dem Campingplatz angelangt, blockierten wir mit unserer Wäsche gleich alle 4 Maschienen und machten uns daran unser Abendessen, die Welsfilets, zuzubereiten. Wir fritieten die Filetstücke in einem Teigmantel und sie schmeckten uns sehr gut. Nach Wäsche aufhängen, duschen, abwaschen, Wäsche abnehmen, zusammenlegen und verstauen legten wir uns müde ins Bett.
Übrigens: Das Trinkwasser hier in Karratha stammt aus dem Millstream. Es wird über eine ca. 250 km lange Pipeline nach Karratha geleitet. Der Millstream versorgt im Umkreis von ca. 300 km fast alle Ortschaften mit Trinkwasser.

09.05.07 Karratha

Heute um 8h00 mussten wir unseren Campervan zum Service bringen. Vor 1 Woche gaben wir Apollo die Daten durch und sie organisierten den Service in Karratha. Hierfür mussten wir einen Umweg fahren und kostbare Zeit investieren. In Exmouth war der Service nicht möglich, weil dort keine Toyota Garage war. Nun stellte sich aber heraus, dass die Toyota Garage in Karratha ausgebucht war und wir woanders hin mussten. Die zugewiesene Garage war glücklicherweise nahe dem Einkaufszentrum (Toyota wäre 12 km weit entfernt gewesen), da sie uns keinen Leihwagen zur Verfügung stellen konnten. Wir verblieben mit Ihnen, dass sie uns anrufen würden, sobald der Service erledigt sei. Leider war der Reifenwechsel, was so das Wichtigste gewesen wäre, hier nicht möglich. Sie versprachen mit Apollo Rücksprache zu nehmen und den Reifenwechsel abzuklären.
Leicht verärgert spazierten wir zum Einkaufszentrum, frühstückten hier und guckten uns die verschiedenen Läden an. Dann setzten wir uns in ein Café und lasen resp. datierten das Fotobuch auf. Da wir noch immer keinen Anruf erhalten hatten, vertrödelten wir unsere Zeit weiter und schlenderten ums Einkaufszentrum. Um 14h00 marschierten wir zurück zur Garage, um nachzufragen wie lange sie denn noch benötigten. Siehe da, die Dame hatte vergessen uns anzurufen und hatte auch noch keine Rücksprache mit Apollo genommen. Sie erledigte es gleich per Telefon und informierte uns, dass wir zu Bridgestone fahren müssten. Verärgert nahmen wir den 12 km Weg unter die Räder und fragten bei Bridgestone nach. Hier ging alles fix und kompetent von statten. Binnen 1h30 hatten wir 2 neue Reifen drauf und konnten Richtung Port Hedland losdüsen. Da wir aber viel Zeit verloren hatten, reichte es uns nicht mehr vor Sonnenuntergang bis Port Hedland. So übernachteten wir auf dem Herbert Parker 24h Parkplatz am Yule River ca. 60 km entfernt. Wir genossen einen schönen Sonnenuntergang und legten uns früh schlafen.