Iznik - Agva (6. - 11.)

6.8.2012

Über Adapazari und Kandira erreichten wir Akcakese, wo wir um ca. 14 Uhr auf dem Camping Akkaya 1 eincheckten. Der Angestellte zeigte uns zuerst einen weniger schönen Platz und dann einen mit schöner Aussicht auf die malerische Bucht. Als wir den zweiten Platz gesehen hatten war für uns klar, dass wir hier die 6 Nächte verbringen wollten, bis wir nach Istanbul fahren werden. Als wir dann aber den Preis von 60 TL/Person und Nacht hörten, änderten wir unsere Meinung. Bis jetzt hatten wir in der Türkei max. 40 TL/Nacht bezahlt und 120 TL fanden wir schlichtweg einen Wucherpreis. Wir entschieden uns für immer noch stolze 60 TL eine Nacht auf dem weniger schönen Teil zu verbringen.
Den Nachmittag verbrachten wir am schönen Strand mit sünnele und bädele. Das Schwarze Meer war sehr angenehm in der Temperatur und ist mit seinem geringen Salzgehalt zum Baden sowieso sehr angenehm. Morgen machen wir uns auf die Suche nach einem anderen Campingplatz in der Gegend. Wir sind gespannt, ob wir etwas Schönes und bezahlbares finden.

7.8.2012

Wir machten uns auf den Weg nach Agva. Dort soll es gemäss GPS einen Campingplatz geben. Unterwegs passierten wir 2 Campingplätze. Einer davon war direkt am Meer. Agve ist ein kleines Städtchen am Schwarzen Meer mit vielen Hotels und Läden aber keinem Campingplatz. Im Supermerkezi kauften wir ein und fuhren wieder zurück zu dem Camping am Meer. Der Platz ist OK, die sanitäre Anlagen naja und der Preis ist 50 TL pro Nacht. Ich wollte noch ein wenig den Preis drücken, weil wir doch 5 Nächte bleiben. Der Campingboy liess jedoch nicht über den Preis verhandeln und so bezahlten wir die ersten 50 TL. Später kam ein Ehepaar aus Frankreich mit einem Wohnmobil. Sie haben den Preis pro Übernachtung auf 40 TL gehandelt. Ganz erstaunt fragte mich der Franzose, ob ich denn nie verhandle. Für die verbleibenden 4 Nächte werden wir sicher nicht mehr 50 TL pro Nacht bezahlen!
Der Strand und auch das Meer sind hier schön und auch die Wasser-Temperatur ist sehr angenehm. Damit wir für die weiteren Strandtage einen Schutz haben, fuhren wir nochmals nach Agva einen Sonnenschirm kaufen. Den können wir dann sicher auch später in Italien gut gebrauchen.

8.8.2012

Die Nacht war recht unruhig. Diverse Campinggäste liessen ihre Musikanlagen um die Wette trällern und ca. eine halbe Stunde drehte irgendein Irrer mit seinem Pickup Runden und hupte dazu. Irgendwann gegen Morgen wurde es dann doch noch ruhig und wir konnten schlafen.
Gegen Mittag ging ich dann noch zum Platzchef und bezahlte 160 TL für die nächsten 4 Nächte. Den Nachmittag verbrachten wir am schönen Strand und genossen Abkühlungen im Meer inkl. der hohen Wellen. Nach dem Nachtessen planten wir den nächsten Tag, lasen und spielten noch ein wenig und gingen dann schlafen.

9.8.2012

Diese Nacht war ruhig, nur die feuchte Hitze, die dann irgendwann in ein nasskaltes Gefühl wechselt machte uns zu schaffen. Heute wollten wir Sile und die Mündung des Bosporus in das Schwarze Meer anschauen. In Sile gab’s nicht viel zu besichtigen. Der Ort ist nicht sehr hübsch und so tranken wir in einem Café etwas und kauften in einer Bäckerei und in der Migros noch ein paar Sachen ein. Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach A.feneri an der Bosporusmündung. Wir verpassten eine Ausfahrt und mussten bis in einen Vorort von Istanbul fahren für die nächste Abzweigung. A.feneri bietet neben einem Leuchtturm nicht viel zum Anschauen. So setzten wir uns nach der Besichtigung des Leuchtturms in ein Restaurant und bestellten Tee und Köfte mit Brot. Nach dem ausgezeichneten Essen und Trinken für 7 TL nahmen wir den Rückweg zum Camping in Angriff.
Da eine Strasse plötzlich als Einbahnstrasse deklariert war und infolge von unklaren Beschriftungen an einer riesigen Baustelle, machten wir einige Umwege. Der „kurze“ Ausflug entpuppte sich als Tagesprogramm. Um 17.00 Uhr waren wir wieder auf dem Camping Green Park.

10.8.2012

Den Morgen verbrachten wir am Strand. Das Baden war abenteuerlich, denn es hatte ziemlich hohe Wellen. Am späteren Nachmittag spazierten wir am Strand entlang ca. 45 Minuten nach Agva, wo wir in einem Restaurant etwas tranken und noch einige Sachen einkauften. Den Abend verbrachten wir lesen und spielen.