Kenya 2002

Kenya 06. - 25.9.2002

In Kenya haben wir mit Tauchen angefangen. Eigentlich wollten wir ja vor und nach der Safari etwas ausspannen. Da wir aber nicht die Typen sind, die tagelang am Strand liegen können, kamen wir auf die Idee, einen Open-Water-Diver-Kurs zu absolvieren. So hatten wir nach der Anmeldung sofort reichlich Lesestoff.
Kenya nur zum Tauchen zu besuchen wäre Zeitverschwendung. Eindrücklicher als die Unterwasserwelt sind in Kenya die Nationalparks mit all den wundervollen Wildtieren.

Das Tauchen
Den Kurs und die folgenden Tauchgänge haben wir mit dem Baracuda Diving Team bei den Hotels Shanzu- und Paradise-Beach absolviert. Anja Knedlik hat uns (Antje, Nicole und Beat) den Kursinhalt sehr gut vermittelt. Ganz einfach war der Start mit dem Tauchen im Freiwasser nicht, denn ca. 10 Meter Sichtweite kosteten doch anfangs einige Überwindung.

Die Riffe vor Mombasa sind in einem bedauernswerten Zustand. Von lebenden Korallen war kaum etwas zu sehen. Was aber das Tauchen interessant macht, sind die Walhaie, die im nährstoffreichen Wasser ihre Bahnen ziehen. So hatten wir bereits beim 2. Tauchgang die Möglichkeit, mit einem Walhai zu schnorcheln. (Die Luft reichte halt am Anfang nur für ca. eine halbe Stunde.) Ein Erlebnis, um das uns schon viele Taucher benieden haben.
Abgesehen von den Walhaien gibt es aber nicht sehr viel Spektakuläres zu sehen. Ein paar Turtles, schemenhaft mal ein Hai, Blaupunktstachelrochen, Krokodilfische, Papageienfische, Langusten etc.

Wertung
Unterkunft:

Mit dem Shanzu Beach Hotel des African Safari Club waren wir sehr zufrieden. Eine schöne Anlage mit stimmungsvollem Speisesaal, aber bei Vollbelegung waren doch etwas viele Leute auf dem Areal.
Tauchen:
Nur zum Tauchen nicht zu empfehlen, aber in Kombination mit einer Safari OK.
Die Tauchschule (Baracuda Diving Team) war sehr gut. Auch nach dem Kurs hatten immer zwei Personen zusammen einen Tauchguide. Das war besonders für uns Anfänger sehr angenehm.

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